Was früher ein ganz normales Leben war, gilt heute als rückschrittlich, wahlweise als rassistisch, kulturfeindlich, sexistisch, kolonialistisch, mindestens aber als überholt. Das übliche Leben wird von der Ampel und ihren medialen Anhängern für grundverkehrt erklärt – kein Wunder, dass immer mehr Normale protestieren.

VON ROLAND TICHY

Rund um Chieming ist der oberbayerische Himmel weiß-blau, bei Föhn scheinen die Berge zum Draufsteigen nah, der See meist vorschriftsgemäß blau und die Segelboote strahlend weiß, die Kühe friedlich, die Menschen freundlich, eingebettet in eine wohlhabende wie schöne, leicht hügelige Landschaft. Im Bierzelt tragen viele Besucher Tracht; die Männer Hut mit Gamsbart, der gleichermaßen vor freudiger wie ärgerlicher Erregung aufgeregt wippt; die Frauen Dirndl.

Ein solches trägt auch die bayerische Spitzenkandidatin Katharina Schulze der Grünen, was sie der Umgebung anpasst. Aber dann wird sie ausgepfiffen, und mit ihr auch gleich Cem Özdemir. Der war kurz vorher auf einer Alm zur Besichtigung angetreten, eine verkleidete Karikatur eines Berliner Bauernministers beim Besuch der Landwirte im offenen Vollzug zwischen Grünzeug, das man Gras nennt, und Viechern, die er immerhin noch von der Reklame als Milka-Kuh kennt, nur nicht so in monochrom.

Bruch in der grünen Inszenierung

Aber irgendwie ging die Inszenierung der volksnahen Grünen im weiß-blauen Himmel schief. Die Gamsbartträger schrieen statt zuzuhören, die weißen Haarspitzen zitterten auf den Hüten bedrohlich, die Maßkrüge schepperten, das Weibervolk wollte auch nicht stillsitzen. „So eine Stimmung und vor allem auch so einen massiven Polizeischutz habe ich noch nie erlebt“, erklärte Katharina Schulze dem Staatssender BR erbost. Die Landespolizeidirektion Rosenheim war auch nicht hilfreich und erklärte ungerührt: „Die Stimmung war aufgeheizt, es gab jedoch keine Gefährdung für anwesende Personen, keine Gewalt und auch keine Anzeige.“ 

 

Katharina Schulze, die sich gerne Katha nennt, Kathas Welt ist in Unordnung, und sie selbst schlüpfte danach schnell wieder in einen pinkfarbenen Fleece-Pulli. Mit Hass im Gesicht hetzt sie jetzt gegen „alte weiße Männer“, die ihr nicht zujubeln wollen vor nationalistischer Verblendung. Es war wohl eine neue Erfahrung für sie – die Wut der Leute, die keine Katha brauchen, um zu leben, wie es ihnen gefällt, und weiter Schweinsbraten und Würsten die Treue halten wollen, statt von Özdemir auf den Tugendpfad des Veganismus geführt zu werden, wo ihnen Soja mit Chemie verpanscht als Fleisch verkauft wird.

Auch Thüringen muckt auf

Ihrer Parteifreundin Katrin Göring-Eckardt hatten sich auf ihrer Fahrradtour zur Erforschung der Wahlerfolge der AfD in Thüringen ebenfalls Protestierer entgegengestellt. Auch hier Geschrei, statt mit ordentlich Applaus die Einfahrt der Spitzenpolitikerin in ihre Einheimischen-Dörfer zu begrüßen. Enttäuscht konstatierte sie: „die Bösartigkeit hat zugenommen“. „Bösartig“ waren die Bürger schon davor: „Mehr Menschen, die wahrscheinlich schon vorher rassistische oder antisemitische Einstellungen hatten, sind jetzt auch bereit, entsprechend zu handeln – und sie nehmen für sich in Anspruch, dass sie die Mehrheit seien.“ So kann man sich als grüner Engel die Welt erklären mit braunen Teufeln, dafür reichen ihre zwei Semester Theologie allemal.

Es ist ein bemerkenswertes Weltbild, das sie vor sich herträgt und ihr den Blick verstellt: Eigentlich glaubt sie ja, Dankbarkeit verdient zu haben, als Draufgabe zu den ca. 25.000 Euro Monatseinkommen, das sie auf Steuerzahlerkosten erhält. Aber statt sie auf Händen zu tragen: Protest derer, die weniger als 40.000 Euro Jahreseinkommen haben und jetzt wegen der Wärmepumpe Eigenheim und Altersversorgung verlieren werden – da sei wohl „die Kommunikation einseitig gewesen“. Kein Wunder, dass die Angst vor der AfD umgeht.

„Bei SPD, Grünen und FDP ist die Angst vor dem Erstarken der AfD groß. Sie sehen sich in der Pflicht, die Partei zu stoppen. Nur wie?“, rätselt der SPIEGEL in weinerlichem Ton. Mehr Sicherheit soll die Regierung ausstrahlen, fordert Grünenvorsitzende Ricarda Lang, mehr soziale Sicherheit fordert SPD-Chefin Saskia Esken.

Es geht ums Geld, aber nicht nur

Natürlich geht’s ums Geld; auch wenn die Geschwindigkeit langsamer wird, mit der die Inflation die Einkaufswägen leert: Sie bleibt, und so hat die nicht erst seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs ausgelöste Super-Inflation die Einkommen um zweistellige Prozente schrumpfen lassen. Dass Göring-Eckardt jetzt eine Vermögensabgabe fordert, Robert Habeck an der faktischen Enteignung von Hausbesitzern durch die Wärmepumpenregelung festhält und im Gefolge auch die Mieten noch weiter in die Höhe treiben will; dass die Jobs wegen der staatlich betriebenen Deindustrialisierung verschwinden – das scheint alles nicht zu zählen.

 

Dass die Rentner auf wachsende Zahlen von Migranten schauen, die ohne eigenes Zutun und Beitragsleistung zu ähnlich hohen Bargeldleistungen noch verbilligte Wohnungen, Neubauten und Vollausstattung für Wohnen und Leben erhalten, während sie selbst Pfandflaschen sammeln müssen – da lindert die Erhöhung des Mindestlohns keine Sorgen. Zum knappen Geld aber kommt das Gefühl, fremd im eigenen Land geworden zu sein. Aber das darf schon gar nicht thematisiert werden. Darin aber liegt der eigentliche Fehler.

Dass die Deutschen aus ihrem gewohnten Leben herausgeschüttelt werden und sich irgendwie was Neues suchen sollen – das ist vermutlich der schlimmste Verdacht im Bierzelt. Die Regierung nennt es „die große Transformation“, und die durchzieht längst alle Lebensbereiche. Es ist eine Art Anschlag auf Lebensstil, vertraute kulturelle und zivilisatorische Gewohnheiten. „Bestens” vorformuliert hat es die frühere Integrationsbeauftragte der Bundesregierung und heutige stellvertretende Bundestagsvorsitzende Aydan Özoğuz in einem Strategiepapier schon 2015: Im Zuge der Massenmigration müsse das Alltagsleben eben „täglich neu ausgehandelt“ werden.

Aushandeln statt gewohnt leben – das neue Normal
Nach Merkels Grenzöffnung und Nancy Faesers unheimlicher Politik der weiteren Steigerung von Zuwanderung erfahren das jetzt die Einheimischen: Der Handschlag – nicht mehr ohne weiteres erlaubt; Lehrerinnen dürfen islamischen Jungs nicht zu nahe kommen. Die Verschleierung der Frau ist längst Normalität in den Großstädten, der Blick ins Gesicht bedeutet Gefahr. Im öffentlichen Raum verschwindet die deutsche Sprache, arabische Dialekte herrschen vor. Kirchen müssen immer öfter bewacht werden, Volksfeste und Weihnachtsmärkte werden durch Betonsperren abgeriegelt. 

In vielen Städten gibt es den alten zivilen Schutzmann nicht mehr, den Polizisten aus der Nachbarschaft, den Dorfsheriff: Schwerbewaffnet und in Kampfmontur ziehen hochgerüstete Trupps mit Maschinenpistolen und schusssicheren Westen sowie stichfesten Halsschals durch die Fußgängerzonen. Vor hochpreisigen Geschäften lungern Wachmänner, man kannte das schon aus Sizilien; vor dem Freibad muss man vielfach den Ausweis vorzeigen. Dieser Sommerort ungetrübter Lebensfreude junger Leute ist längst Kampfzone einer durch ethnische Konflikte erschütterten Gesellschaft. Das ist die faktische Realität, die durch eine moralisierende Überhöhung verschlimmert wird.

Das monströse Gesellschaftsexperiment des „Multikulturalismus“ bürdet die Anpassung den Alteingesessenen auf. Sie sollen ihren Horizont erweitern durch Bewunderung bis hin zum Kniefall vor dem Fremden. Sie sollen die provokante Moschee in Köln als Herausforderung des Doms bewundern, andere Sitten und Gebräuche nicht nur akzeptieren, sondern möglichst über die eigenen Gewohnheiten stellen, um nur ja nicht als rassistisch, fremdenfeindlich und diskriminierend zu gelten.

Die Unterwerfung der Mehrheit

Die Anpassungslast wird der Mehrheit aufgebürdet, während die kleinsten Minderheiten medial gefeiert, mit Fahnenschmuck vor staatlichen Gebäuden begrüßt und gesetzlich hofiert werden: Transsexualität, Geschlechtsumwandlung, doch eher abseitige sexuelle Vorlieben wie die zum „Pupplay“ (mit eigener Flagge) werden als das neue Normal vorgeführt. Es reicht nicht, dies zu tolerieren und eventuell danach zu fragen, worin der Vorteil des angestrebten grundgesetzlichen Schutzes jedweder „sexuellen Identität“ liegen soll: Andersartigkeit, Diversität, Buntheit sind zu begrüßen, zu bejubeln, zu beklatschen und als irgendwie gearteter Fortschritt zu bejahen.

 

Was bislang in Schlafzimmern und Dark-Rooms geschah – es drängt nackt auf die Straßen und Plätze und fordert Beifall für bislang unbekannte Formen des Fetisch sowie selbstverständlich Anerkennung ein. Bleibt die Frage: Was soll da anerkannt werden? Während fast täglich neue Formen der Diskriminierung wissenschaftlich entdeckt und politisch bekämpft werden, geht völlig unter, dass die größte Gruppe der Diskriminierten längst die einheimische Mehrheitsbevölkerung ist, zu der sich übrigens auch längst viele Einwanderer aus der Türkei und anderen Ländern bekennen: Sie alle sind familienorientiert, arbeitsam, unaufdringlich religiös, und sexuell einem der beiden Geschlechter zugehörig.

Männlichkeit gilt als „toxisch“, wer kritisiert, als „rechtsextrem“. Die Gesellschaft wird „demonstriert“, aber an die Stelle zerstörter Konventionen, verworfener Traditionen und biologischer Fakten tritt nur Leere oder die neue Wirrnis seltsamer Buchstabenkominationen wie LGBTQIA+, von Sternchen und Strichen in Wörtern und Schluckauf beim Sprechen. Wer sich dessen nicht befleissigt wird gecancelt. Immer weitere Bürger sollen so zum Schweigen gebracht werden. Bekanntlich werden ja auch biologische Grundtatsachen in Straftatbestände umdefiniert – jede Stellenanzeige schiebt den Buchstaben „d“ für divers vor sich her, obwohl es bei der Einstellung ja bekanntlich egal sein soll, welches Geschlecht gemeint ist. Divers erfordert, dass Minderheiten bevorzugt werden bei Einstellung und Beförderung; wer nicht zumindest einen arabischen Großvater oder sexuelle Besonderheiten vorweisen kann, gerät schnell aufs Abstellgleis.

Was vorübergehend als Förderung der Frau hingenommen werden konnte, ist längst in eine neue Diskriminierung umgeschlagen: Verschleierte Frauen nehmen den höheren Minderheiten-Bonus in Anspruch und Männer, die anders „gelesen“ werden wollen, übernehmen die Plätze und Räume von Frauen, die nur biologisch Frauen sind. Die Konstruktion der eigenen Identität und ihr Ausbau zur Opfergruppe – daran arbeiten ein Dutzend hochbezahlte Beauftragte der Bundesregierung und ihre riesigen Mitarbeiterstäbe.

Die Lüge der Diversität 

Es muss eben alles divers sein, so lautet die neue Erfolgsformel. Aber bringt sie Erfolg? Es ist nur mühsam. Ständig alles auszuhandeln ist nur bloßer Zeitverlust. Mühselig werden Texte gegendert, weniger verständlich, noch gestelzter, noch komplizierter kommt die neue Sprache daher, voller logischer Widersprüche und Unklarheiten. Diversity-Beauftragte in den Unternehmen suchen nach Diskriminierungstatbeständen und zusätzlichen Gründen für die Bevorzugung von Minderheiten; allerlei seltsame Quoten zählen längst mehr als Qualifikation. Privatheit ist abgeschafft für die Zurschaustellung der „Identität“. Die Suche nach einer Opfergruppe, der man angehören könnte, ist längst mehr der Karriere förderlich als eine weitere sachliche Qualifikation, die doch nur jederzeit einer Quote zum Opfer fallen kann.

 

Nun ist längst klar, dass die Betonung der Differenz, des Andersseins, sowohl das Zusammenleben kompliziert, wie die Zusammenarbeit erschwert. Gewohnheiten sind nicht immer vorteilhaft; aber Routine erleichtert die Zusammenarbeit. Ob diverse Teams mit ihren inneren Konflikten wirklich solchen überlegen sind, in denen weniger Zeit auf die Aushandlung interner Konflikte eingesetzt werden muss und dafür mehr Arbeitszeit und Energie für Problemlösungen und Produktivität zur Verfügung stehen – diese Frage ist längst entschieden. Ökonomen sprechen von Senkung der „Transaktionskosten“, also jener Kosten des Aushandelns und der Konfliktbewältigung.

Wo Bürger einander vertrauen, sind Verträge durch Handschlag, Gewohnheitsrecht oder kurze schriftliche Vereinbarung darstellbar; wo Misstrauen herrscht, regieren (und kosten) Juristen und dicke Vertragswerke. Zukünftig aber soll es strafbar und damit teuer werden, wenn man den guten, alten Heinz von nebenan noch als solchen begrüßt und nicht als Gerlinde, als der er sich neuerdings fühlt. Misstrauen wird gesät, Gemeinsamkeit zerstört, das Normale zur Abartigkeit verkehrt und das Leben schlicht kompliziert. Es gibt kein schlimmeres Schimpfwort mehr, als etwas sei „bewährt“.

Der Dieselmotor, zu höchster Effizienz und Sauberkeit herangereift – wird abgeschafft. Anstelle der bewährten Ölheizung oder an die Stelle der effizienten Gastherme soll eine Wärmpepumpe treten, deren Wirtschaftlichkeit genauso in Frage gestellt ist wie ihre gefeierte „Klimatauglichkeit“. Fossile Kraftwerke werden stillgelegt, aber Wald, Feld und Flur mit Solarpanelen und Windrädern zerstört, deren Energieausbeute lächerlich gering und deren negativ nachhaltige Folgewirkungen und Entsorgungsproblematiken komplett negiert werden.

Zerstörung der Lebenszusammenhänge

Es ist die Zerstörung der Lebenszusammenhänge, die die Leute jetzt spüren und gegen die sie sich wehren. Veränderungen haben die Deutschen im Westen wie im Osten bewältigt und vorangetrieben. Weder in Chieming, Dessau noch in Düsseldorf lebt man noch so wie vor 20, 30 oder 40 Jahren, von noch längeren Zeiträumen gar nicht zu reden. Die Bevölkerungsverschiebung war nie größer als in den Jahren nach 1945; in der Nachkriegszeit sollen 30 Prozent der Bevölkerung buchstäblich „unterwegs“ gewesen sein in Zügen, auf Straßen, in Lagern und Baracken, auf Trecks und Lastwägen. Dann kamen Gastarbeiter, dann Flüchtlinge. Nationalistisch fühlte kaum einer.

 

Aber immer war die Neuankunft auch die Suche nach einer Rückkehr zum Normalen. Zum Leben mit Familien, Freunden und Nachbarn, zu gemeinsamen Festen, Feiern und Betriebsgemeinschaften, zu gemeinschaftlicher Erinnerung und auch zum gemeinsamen Verdrängen von Tatsachen, die buchstäblich unerträglich waren. Man kannte das Wort nicht, aber es war Inklusion. Die wird heute dauernd beschworen, aber nicht mehr gelebt. Heute soll das alles rassistisch, sexistisch, kolonialistisch sein, überall lauert der Vorwurf der Diskriminierung, gilt Anpassung als Verbrechen und Assimilierung als Menschenfeindlichkeit. Natürlich nur, wenn es gegen die Normalbevölkerung, die Mehrheitsbevölkerung geht: Der Antisemitismus der vielen Araber, die Frauenfeindlichkeit des Islam, die offen ausgedrückte Verachtung für die westliche Lebensart durch Eritreer, Afghanen und Somalis und ihr gelebter Rassismus: Darüber reden wir nicht. Der ist zu feiern, etwa wenn in Gießen von grünen Politikern aufgehetzte Völkergruppen über die andere herfallen und ein friedliches Fest mit Mord bedrohen.

Das Normale wird zum Anormalen erklärt, die Abweichung zur Norm, Gemeinschaft ist verdächtig. Aber wenn wir nicht mehr eine gemeinsame Sprache sprechen, uns nicht mehr in die Augen schauen dürfen, wenn das Normale nicht mehr normal ist, aber das Perverse zur Normalität verklärt wird, wenn alles bunt in Regenbogenfarben daherkommt, die aber nur zu einer neuen, totalen Uniformität geworden sind: Dann wird es eben immer komplizierter mit dem Zusammenleben, und die Probleme einer in Clans und Cliquen zerfallenden Gesellschaft sind weder mit mehr Inklusionsberatern, Diversitätsbeauftragten noch mit besser bewaffneter Polizei zu lösen. In der rotgrünen Welt erscheint als Bedrohung, „was Bindungen ermöglicht und Zusammenhalt stiftet“, formuliert Michael Esders in seinem Buch „Ohne Bestand. Angriff auf die Lebenswelt“.

Deutschland soll, so das gedankliche Prinzip, einem Gleichheitsdikat unterworfen werden: Die ganze Welt soll gleich sein, und die gleichen Ansprüche formulieren dürfen, die ein paar weniger Gleiche durch Arbeit und Abgaben finanzieren sollen. Deutsche gibt es ja nicht mehr, nur noch solche, die länger oder kürzer oder eben gerade zufällig hier sind. So gehen wir dann auch miteinander um. Deutschland wird entgrenzt und verliert damit jede Gestaltungsfähigkeit – und dafür werden Grenzen um Volksfeste und Wohnviertel sowie Gewerbegebiete gezogen. Die neue Entgrenzung verbraucht ziemlich viel Stacheldraht und zerstört sich selbst, weil das Leben praktisch und nicht den Vorgaben aus Gender-Lehrstühlen folgt. Es klappt nur mit Üblichkeitszonen, die nicht neu verhandelt werden müssen sondern einfach funktionieren. Betriebe, Institutionen, funktionierende soziale Gemeinschaften „würden keinen Tag lang funktionieren, wenn sie sich nicht auf sehr viel Vorgegebenes und Mitgebrachtes verlassen könnten: auf ein beträchtliches Maß an genereller Bereitwilligkeit und Selbstdisziplin in den arbeitenden Menschen, auf viel Hilfsbereitschaft, Kameradschaft, sogar Selbstlosigkeit und Opfersinn“, zitiert Esders den Soziologen Hans Freyer aus den 50ern, den Jahren der großen Umbrüche, der Neugestaltung und Neu-Formierung des Landes und seiner Bürger.

Die Zerstörung des normalen Lebens, ihrer Wirtschaft, ihres Zusammenlebens und ihrer Familien gilt unter der Ampel als normal und ist Programm. Die Bürger beginnen, es zu spüren. Kein Wunder, dass dem immer mehr widersprechen. Die Mehrheit wacht langsam auf.

Die Zerstörung des Normalen 

 

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